Gestaltung neue Ortsmitte und Baumaßnahmen in Rimpar


Baumaßnahmen in Rimpar schreiten voran...


Nachdem der 1. Bauabschnitt zur Gestaltung der neuen Ortsmitte in Rimpar mit dem Bau des einladenden Platzes und den beleuchteten Wasserspielen im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnte, starteten die Verantwortlichen Mitte März mit dem 2. Bauabschnitt. Dazu gehört u.a. der Abriss der Brücke in der Hofstraße. Zeitgleich wird die Stützmauer in der Bachgasse saniert.


Beide Großbaustellen stellen die Verantwortlichen und auch die Bevölkerung vor besondere Herausforderungen, denn sie sind nur durchführbar, wenn möglichst wenig Verkehr durch die betroffenen Straßen verläuft. Aus diesem Grund ist die Hofstraße seit Mitte März ab dem Anwesen Schlossmühl‐Kindergarten sowohl für den Fahrzeug‐ als auch für den Fußgängerverkehr komplett gesperrt. Die Parkplätze an der Alten Knabenschule sind während dieser Maßnahmen eingeschränkt benutzbar. Das Schloss kann während der Bauzeit ausschließlich über die Bonhoefferstraße, Friedrich‐Ebert‐Straße oder Hans‐Böckler‐Straße erreicht werden; eine Zufahrt über den Mühlwiesenweg ist nicht möglich. Auch die Bachgasse ist ab der Einmündung Schlossberg bis zum Anwesen Bachgasse 14 und unten zwischen Bachgasse 10 und 14 für den Fahrzeug‐ und Fußgängerverkehr komplett gesperrt. Fußläufig kann man das Schloss über den Fußgängersteg Austraße/Bachgasse oder über den Fußgängersteg Niederhoferstraße/Mühlwiesenweg erreichen. Auch im Bereich der Baustelle Stützmauer Bachgasse ist es für Fußgänger möglich das Schloss zu erreichen. Je nach Baustand entweder über die untere oder obere Gasse.


Die Brücke in der Hofstraße ist aus den sechziger Jahren und musste wegen diverser Schäden abgerissen werden. An ihrer Stelle wird nun eine neue Brücke gebaut. Diese wird auf 2x4 Betonbohrpfähle gegründet. Die Pfähle sind 1,20 m dick und ca. 14,3 m tief. Um die 8 Pfähle richtig anzubringen ist ein 90 Tonnen schweres Bohrgerät nötig, das mittels eines Schwertransports angeliefert werden musste.


Die neue Brücke ist so konstruiert, dass man zukünftig auf einem Fußweg entlang der Pleichach aufrecht unter der Brücke hindurch laufen kann.


Die Baukosten für diese Maßnahme belaufen sich auf ca. 420.000 Euro. Der Markt Rimpar erhält hier eine Förderung in Höhe von 252.000 Euro vom Freistaat Bayern. Derzeit ist man im Zeitplan. Die Brücke soll bis Mitte Juli 2016 wieder benutzbar sein, so dass dem 25. Schlossfest in Rimpar nichts mehr im Wege steht. Bis September 2016 werden dann noch Restarbeiten erledigt.
Im dritten Bauabschnitt soll dann die Hofstraße erneuert werden. Diese Baumaßnahme wird Ende August beginnen. Ebenfalls noch dieses Jahr Ende August wird mit dem vierten Bauabschnitt, dem Zugang zur Pleichach, begonnen.
Im Bereich der Bachgasse finden momentan ebenfalls Abbrucharbeiten statt. Die ehemalige Zufahrtsrampe zum Schloss besteht aus einer historischen Stützmauer. Um deren Funktion zu erhalten sollen Schottenwände (Stützen) vorgesetzt werden. Auf diese und die gesamte Straßenbreite wird eine tragende, brückenähnliche Stahlbetonplatte aufgelegt. So bleibt die historische Mauer sichtbar und wird nicht weiter belastet. Die Baukosten hierfür liegen bei ca. 1.005.000 Euro. Auch hier fördert der Freistaat mit ca. 610.000 Euro. Die Bauzeit beträgt ca. 1 Jahr.

Baumaßnahmen in der Bachgasse

(von links nach rechts): Nico Ernst, Fa. Bömmel Bau, Michael Löhe, IB Köhl, Bürgermeister Burkard Losert und Alfred Göpfert von der Bauverwaltung in der Bachgasse, wo die neue Stützmauer entsteht.

 

Baumaßnahme Brücke in der Ortsmitte

Bürgermeister Burkard Losert, Jürgen Neubauer von der Firma Kammerdiener und Alfred Göpfert von der Bauverwaltung in der Hofstraße, in der die Brücke abgerissen wurde. Die Maßnahme läuft im Zeitplan und wird bis Juli 2016 fertiggestellt sein, so dass dem 25. Schlossfest nichts mehr im Wege steht.
Die Maschine ist ein 90 Tonnen Bohrgerät welches die 8 Bohrpfähle niederbringt.