Ortsgeschichte


8. Jahrhundert 772 n. Chr.:

- Crampsnei = krumme Schneise (Rodungssiedlung)
- Gründung von Maidbronn (damals Etzelnhusen)
- Etzelnhusen= Häuser des Etzilo


11. Jahrhundert

Urkundliche Ersterwähnung von Rimpar
- Rintburi = Ort am Viehstall


13. Jahrhundert

Verlegung des Klosters Fons Virginis (Brunnen der Jungfrau) nach Etzelnhusen
Aus Etzelnhusen wird Maidebrunnen


14. Jahrhundert

Gründung der Grumbach’schen Linie zu Rimpar

Vermutliche Errichtung einer Burg (Südflügel des Schlosses Grumbach)
Ende des 14. Jahrhunderts


15. Jahrhundert

Erwähnung einer Pfarrkirche in Rimpar

Tilman Riemenschneider fertigt das Grabmal des Ritters Eberhard v. Grumbach 1487 (Erstlingswerk des Meisters)


16. Jahrhundert

Ermordung des Bauernführers Florian Geyer auf Rimparer Gemarkung 1525

Tilman Riemenschneider schafft als sein letztes großes Werk den Altar „die Beweinung Christi“
(heute in der ehemaligen Klosterkirche von Maidbronn)

„Grumbach’sche Händel“ 1552/63 – Plünderung Rimpars

Auflösung des Klosters Maidbronn durch Fürstbischof Julius Echter 1581

Cuntz (Konrad) v. Grumbach verkauft seine Güter an Julius Echter 1593


17. Jahrhundert

Aussterben der Grumbach’schen Linie in Rimpar 1603

Bautätigkeit Echters in Rimpar:
- Amtshaus (altes Rathaus) und Lustgarten 1607,
- Schlossaus- und -umbau 1603,
- Schul- und Kirchenbau 1609,
- Rathaus (Gasthaus zum Stern) 1614

Pest in Gramschatz 1611

Plünderungen im 30-jährigen Krieg

Erhebung der Filialkirche von Retzstadt in Gramschatz zur Pfarrkirche 1698


18. Jahrhundert

Bau der jetzigen Pfarrkirche in Gramschatz 1731

Ausschmückung der Gramschatzer Kirche mit Werken von Johann Wolfgang von Auvera und Peter Wagner 1743/63

Bau der Synagoge in Rimpar 1792

Rimpar und Maidbronn Aufmarschgebiet im Franzosenkrieg 1796

Ende des 18. Jahrhunderts Einlegung des Westflügels


19. Jahrhundert

Franken wird bayerisch. – Schloss wird Eigentum des Königreiches Bayern 1806

Bau der jetzigen kath. Pfarrkirche 1849/54 (Turm der Echterkirche erhalten)


20. Jahrhundert

1937 Bau der jetzigen Grundschule

1970 Bau der Maximilian-Kolbe-Hauptschule mit Hallenbad

01.05.1978 Gebietsreform mit Eingemeindung der Gemeinden Gramschatz und Maidbronn, Gründung der Großgemeinde Rimpar

1978/79 Bau der Mehrzweckhalle in Maidbronn

1979/80 Errichtung des Bürgerhauses in Gramschatz

1980 Rimpar kauft das Schloss Grumbach

18.05.1985 Feierliche Einweihung nach Renovierung des Schlosses und Einzug der Gemeindeverwaltung

1983-1985 Bau der Dreifachsporthalle

1985 Bau der evangelischen Bekenntniskirche

1988/89 Bau des Feuerwehrgerätehauses Rimpar und des Schleifweg-Kindergartens

1991 Bau des St.-Afra-Kindergartens Maidbronn

1992 Generalsanierung Schlossmühl-Kindergarten

1995/96 Bau des Kindergartens Schäfereistraße

02.08.1997 Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen dem Markt Rimpar
und der Gemeinde Languidic (Bretagne/Frankreich) in Rimpar

1997 Inbetriebnahme der Kläranlage in Gramschatz

31. 05. 1998 Gegenzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen dem Markt Rimpar und der Gemeinde Languidic (Bretagne/Frankreich) in Languidic


21. Jahrhundert

2000 Eröffnung des Archäologischen und des Bäckereimuseums im Schloss Grumbach

2002 Einweihung des Seniorenzentrums mit Altentagespflegestätte in Rimpar

2003 Übergabe des Feuerwehrgerätehauses an die Freiwillige Feuerwehr Maidbronn

2002/2003 Erschließung der neuen Brunnen 4 und 5 im Maidbronner Forst, Bau eines neuen Hochbehälters am Mühlenberg